Annus mirabilis

Das Jahr 1905 wird als „Annus mirabilis“bezeichnet, weil Einstein in einem einzigen Jahr grundlegende Arbeiten auf verschiedensten Gebieten publiziert hat:

Fotoelektrischer Effekt

März 1905: Schrift über die Strahlung und die energetischen Eigenschaften des Lichtes bei den „Annalen der Physik“ ein. Er erklärt darin den fotoelektrischen Effekt. Für diese Arbeit wird er 1921 den Nobelpreis für Physik erhalten.

Bestimmung der Atomgrösse

Im April 1905 schliesst er seine 21-seitige Dissertation ab. Darin beschreibt er, wie man die absolute Atomgrösse bestimmen kann.

Brownsche Bewegung

Mitte Mai liefert er erstmals die richtige Erklärung dafür, warum in Flüssigkeit verteilte Pollen oder Rauchteilchen unter dem Mikroskop ganz kleine, ungeordnete Bewegungen ausführen. Einstein zeigt, dass das Zittern, das auch als Brown'sche Bewegung bekannt ist, verursacht wird von den Zusammenstössen der Moleküle, die sich nach der bereits existierenden Wärmetheorie dauernd und unregelmässig bewegen.

Relativitätsprinzip

Im Juni veröffentlicht er erstmals ein neues Prinzip, das er selbst als das „Relativitätsprinzip“ von Raum und Zeit beschreibt.

Spezielle Relativitätstheorie

Im September folgt der nächste Artikel zu dem, was wir heute die Spezielle „Relativitätstheorie“ nennen. Dieser enthält die wohl berühmteste aller Formeln: E = mc².

 

Wie sähe die Welt aus ohne diese Entdeckungen? mehr...

 

 

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