Italienisch

ITALIENISCH ALS SCHWERPUNKTFACH

 

UNTERRICHTSZIELE

 

In den ersten drei Semestern werden in einem Intensivkurs die Grundkenntnisse der Strukturen und des Wortschatzes der gesprochenen und geschriebenen Sprache vermittelt, die es erlauben, an einem Alltagsgespräch aktiv teilzunehmen und einfache Lesetexte zu verstehen.

 

Begleitend werden Kenntnisse über italienische Lebensweise und Mentalität, über Geografie, Kultur und Küche der verschiedenen Regionen Italiens und des Tessins vermittelt.

 

In den letzten drei Semestern findet eine differenzierte thematische Vertiefung in allen oben erwähnten Bereichen statt. Hinzu kommt ein Einblick in die italienische Literatur.

 

UNTERRICHTSINHALTE

 

Sie richten sich weitgehend nach den benützten Lehrbüchern. Diese sollen den gängigen Kriterien einer modernen Didaktik genügen und sich speziell eignen für sprachlich Interessierte.

[z.B. Corso Italia, Klett / Linea Diretta, hueber]

 

Dabei werden die vier Grundfertigkeiten geschult : Hörverstehen, Sprechen, Lesen, Schreiben.

 

In den oberen Semestern richten sich die Unterrichtsinhalte nach den Wünschen und Bedürfnissen der Klasse. Es werden ausgewählte Werke der italienischen Literatur in Klassenarbeit und in Hausarbeit gelesen.

 

Als dritte moderne Fremdsprache ist Italienisch geeignet, Techniken zu vermitteln und anzuwenden, die eigenständiges Lernen erlauben und Querbezüge zu andern Sprachen ermöglichen. Dabei können die Schülerinnen und Schüler auf arbeitstechnische Kompetenzen zurückgreifen, die sie sich in den anderen Fremdsprachen bereits angeeignet haben (Lerntechniken, Benützung von Hilfsmitteln wie Wörterbücher und interaktive Lernprogramme auf CD-ROM, Lernen durch Vergleich mit den andern bekannten Sprachen, etc.).

 

QUERBEZÜGE ZU ANDEREN FÄCHERN

 

Für interdisziplinäre Zusammenarbeit bieten sich andere Sprachfächer, Geschichte und Geografie an. Dabei sollen die Schülerinnen und Schüler zunehmend selber diese Bezüge herstellen (thematische Spezialisierung in den oberen Semestern, allenfalls fächerübergreifende Maturaarbeit).

 

ITALIENISCH ALS FREIFACH

 

UNTERRICHTSZIELE und UNTERRICHTSINHALTE

 

Für die beiden ersten Jahre im Freikurs gelten dieselben Unterrichtsziele und -inhalte wie für das erste Jahr Italienisch im Schwerpunktfach. Da der Freikurs jedoch auch sprachlich weniger Talentierten offenstehen soll, wird er weniger vertieft geführt, der Schwerpunkt wird auf das Hörverstehen und das Sprechen gelegt. Das Interesse an der Kultur und der Lebensweise unserer südlichen Mitbürger und Nachbarn soll geweckt werden und die Schüler sollen befähigt werden, sich sprachlich in einfachen italienischen Alltagssituationen zurechtzufinden.

 

In den oberen Semestern können einfache Texte (auch Zeitschriftenartikel und literarische Werke) gelesen und spezielle Themen vertieft werden.

 

UNTERRICHTSORGANISATION

 

Es ist nicht vorgesehen, dass beide Freikurse Italienisch und Spanisch zugleich besucht werden können. Schülerinnen und Schüler, die sich für beide Sprachen interessieren, sollen eine davon im Schwerpunktfach belegen.

 

ICT – Elemente

 

Mit der zunehmenden Bedeutung von Computer und digitalen Medien in der heutigen Welt ist es von zentraler Bedeutung ICT-Elemente in den Fremdsprachenunterricht zu integrieren.

 

1. Allgemeine ICT-Kompetenzen

·        Benutzung von Textverarbeitungsprogrammen (z.B. Word)

·        PowerPoint-Präsentationen

·        Internetrecherche zu verschiedenen Themen

·        Gebrauch von Lernplattformen (z.B. Ilias, BSCW etc.)

·        E-Mail, Foren und Chat

·        Einsatz von Wikis

·        Einsatz von Weblogs

·        Nutzung von Vokabellernprogrammen (z.B. Tulox)

·        Einsatz und Erstellen von Podcasts (Radiosendungen)

 

 

2. Konkrete Unterrichtsbeispiele

  1. Individuelle Textproduktion in Word (Kommentare zur Klassenlektüre; Verfassen von Erzählungen, Kurzgeschichten, Aufsätzen, Gedichten etc.) und Abspeichern der verfassten Texte in einer Lernplattform (z.B. Ilias).
  2. Virtuelle Kommunikationsforen auf Ilias: Die unter Punkt 1 erwähnten Produktionen können als Basis für Diskussionen, Anmerkungen und Kommentare dienen und zum Verfassen weiterer Texte animieren.
  3. Internet als Informationsquelle für landesspezifische Themen (Geographie, Geschichte, Kultur und Sprache der frankophonen Welt) und für Einblicke in die französischsprachige Medienlandschaft (Tageszeitungen, Zeitschriften, Radio und Fernsehen).
  4. In Verbindung mit Punkt 3 erstellen Schülerinnen und Schüler PowerPoint-Präsentationen, in denen sie die gesammelten Informationen der Klasse vorstellen.
  5. Grammatikdrillübungen auf Computer, welche die Schülerinnen und Schüler im Selbststudium und im eigenen Zeit- und Intensitätsrhythmus erarbeiten.
  6. Analyse von französischsprachigen Foren  und Verfassen von eigenen Forumsbeiträgen: Ausarbeitung der sprachlichen Merkmale (z.B. code oral, vocabulaire familier, argot, langage des jeunes) und der Inhalte.
  7.  E-Mail-Projekte mit einer Klasse in der Romandie oder in Frankreich: sowohl kultureller als auch sprachlicher Austausch unter Gleichaltrigen (evtl. kombiniert mit einem Klassenaustausch).
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