Berichte Exkursionen

Exkursion 4m in Bologna 20.01.-22.01.12

 

Wochenende in Bologna

Zum zweiten Mal hat das Schwerpunktfach Italienisch ein Wochenende in einer italienischen Stadt verbracht. Während die Schüler im letzten Jahr mit ihrer Lehrerin, Monica Marotta, in Mailand waren, haben sie diesmal die Stadt Bologna – Hauptstadt der Region Emilia Romagna,  Norditalien – vom 20.1. bis zum 22.1. kennengelernt. Zusammen mit ihrer Lehrerin hat Adrian Juric die Gruppe begleitet.

 

Wir sind ganz früh am Morgen abgefahren, da uns am Nachmittag in Bologna eine sehr interessante Stadtführung erwartete. Wir haben einen grossen Teil der eindrücklichen Geschichte Bolognas gehört und beim Spazieren durch die Gassen den Charme der Stadt gespürt.
Zum Programm gehörten sowohl ein Besuch in den „Musei Universitari“, wo wir ein besonderes Werk analysiert und präsentiert haben, als auch ein Interview mit einem „Bolognese“. Diese Projekte haben wir zu zweit durchgeführt.
Natürlich hatten wir auch Zeit, um die schöne Stadt zu geniessen. Einige haben es bevorzugt sich dem Shopping zu widmen, andere haben die kulturellen Aspekte mit weiteren Museumsbesuchen und Denkmalbesichtigungen vertieft.
Trotz der unterschiedlichen Präferenzen was das Programm betrifft, sind wir uns alle darüber einig, dass Bologna sehr romantisch ist und sie den idyllischen toskanischen Städten mit ihren rötlichen Tönen nahekommt.
Wir haben Bologna als eine lebhafte Stadt mit vielen Jugendlichen erlebt, denn schliesslich befindet sich dort die älteste europäische Universität, die im Jahre 1088 gegründet wurde.
Gegessen haben wir auch sehr gut: Bologna ist allgemein als eine kulinarische Hochburg bekannt (unter anderem gelten die „Bolognesi“ auch als Erfinder der Tortellini und der Lasagne) und somit haben wir das Abendessen im Restaurant umso mehr genossen.
Das Wochenende in Bologna war wirklich eine gelungene Reise sowohl kulturell, als auch was das Vergnügen anbelangt.
Die Atmosphäre war entspannt und fröhlich. Nach dem Abendessen sind wir stundenlang sitzengeblieben und haben zusammen gelacht und uns noch besser kennengelernt.
Es gibt nichts Besseres als einen solchen Aufenthalt, um den Klassengeist zu stärken! Zudem ist es  eine schöne Erfahrung, das was man im Unterricht gelernt hat, mit den Einheimischen anwenden zu können.
Abschliessend kann man sagen, dass dieses Wochenende in Bologna ein schöner Abschluss dieses zweitletzten Semesters an der KSK war!
Isabelle Mayer, 4mc

 

 

 

Besuch der Schüler aus Cisternino im Rahmen der Städtepartnerschaft zwischen Kreuzlingen und Cisternino (Apulien)

www.ksk.ch/uploads/media/Jahresbericht_2010-2011.pdf

Exkursion nach Mailand, 3m SPF Italienisch, 24.11-25.11.2010

 

Nachdem wir unser niedliches Hotel in der Nähe der Stazione Centrale bezogen hatten, nahmen wir die Metro zum Castello Sforzesco.

Die Besichtigung der Burg aus dem 14. Jahrhundert endete mit einem Höhepunkt: der Pietà Rodanini, eine unvollendete Skulptur von Michelangelo Buonarroti.

Während dem anschliessenden Spaziergang zum nahen Dom, gönnten wir uns den ersten italienischen Cappuccino, bzw. die erste heisse Schokolade.

Der Anblick des Mailänder Wahrzeichens war wie immer imposant und nach einem Besuch auf seinen Dächern, von denen aus man eine wunderbare Sicht über die ganze Stadt hat, haben wir uns das Innere einer der grössten Kirchen der Welt angeschaut.

Die Höhe und Breite des Doms, mit seinen unzähligen Glasfenstern, liess niemanden kalt.

Natürlich war auch das Durchqueren der Galleria Vittorio Emanuele, links vom Dom, ein Muss. Eine noble, ausgefeilte Architektur und sowie nobel eingerichtete Läden, laden zum Verweilen ein.

 

Vor dem abendlichen Pizzaessen gönnten wir uns einen Gang ins Kino und schauten uns die italienische Version von Bienvenue chez les Ch’tis an (Benvenuti al Sud).

 

Der zweite Tag begann mit einem köstlichen Frühstück in einer Pasticceria nahe dem Hotel. Danach stürzten wir uns ins Getümmel des Wochenmarktes am viale Papiniano und schauten dem Geschehen zu. Der Wirrwarr vor Ort war jedoch nicht jedermanns Sache.

Am Nachmittag ging jeder seinen eigenen Interessen nach und genoss Mailand, kulinarisch und shopping-technisch, auf seine Weise.

 

Ein kurzes aber intensives Eintauchen in die norditalienische Metropole, die sowohl linguistisch als auch kulturell ihre Spuren hinterlassen hat.

 

 

 

Exkursion nach Süditalien, Schwerpunktfach Italienisch 3M, 8.07.10 – 13.07.10

 

5 Tage Kampanien, in meinem Heimatdorf, um den Schülern ein Stückchen Italien fernab vom Massentourismus zu zeigen.

Die Hitze, die uns während des ganzen Aufenthalts begleiten würde, haben wir schon um 9.00 bei der Ankunft in Neapel gefühlt.

Auf dem Weg nach Monte San Giacomo (SA) machten wir einen halt in Salerno: erster latte macchiato und erste Meeresbrise.

In Monte San Giacomo angekommen, bezogen wir unser Haus im historischen Kern des Dörfchens. Enge Gassen, ältere Leute, die vor ihren Haustüren mit den Nachbarn plaudern…wie im Bilderbuch.

Im Ristorante „Rezzo“ assen wir sowohl zu Mittag als auch am Abend. Antipasti, Pizza, Pasta…alles was das Herz begehrt und zwar reichlich.

Am ersten Nachmittag wurde das Dorf mit gleichaltrigen „Sangiacomesi“ erkundet und gleichzeitig auch die ersten Freundschaften geschlossen. Das Schweizergrüppchen, das anfangs neugierig beschnuppert wurde, gehörte nach ein paar Tagen schon ganz dazu.

Auch sprachlich machten die Schüler in dieser Runde die wichtigsten Erfahrungen:

„Sie Frau Marotta, mir chönd üs würkli mit dene verständige, und mir händ erst sit 2 Johr Italienisch!“ war der Kommentar am nächsten Tag.

Kulturell stand am Freitag Napoli auf dem Programm. Wir hatten einen Einblick sowohl ins Verkehrschaos der Stadt, als auch in seine unzähligen kulturellen Schätze. Unsere kompetente Führerin zeigte uns wie vielseitig diese Stadt ist, historisch von verschiedenen Kulturen geprägt. Einen Tag lang flanierten wir zwischen Religion und Aberglaube, San Gennaro und Maradona, Bourbonen und Aragonesen, der besten Pizza (aber wir waren im falschen Restaurant L ) und dem besten Espresso und dem schönen, aber immer noch drohenden Vesuv.

Die Hitze trieb uns am Wochenende ans Meer: Palinuro an der cilentanischen Küste. Klares Wasser und Mittelmeerfeeling.

Am Montag besichtigten wir die Tropfsteinhöhle von Pertosa, die schon in der Steinzeit existierte. Man erreicht einzigartige Grotte indem man einige hundert Meter mit einem Boot einen unterirdischen Fluss passiert. Unglaubliche Stalagmiten- und Stalagtitenformationen warten darauf „interpretiert“ zu werden.

Am letzten Tag, um 7.30, befanden wir uns schon in den Bergen, im Parco Nazionale del Cilento e Vallo di Diano und wurden in die Kunst der Käserei eingeführt.

Mozzarelle, Caciocavallo, Ricotta und Schafskäse: wir durften zuschauen, wie es gemacht wird.

 

In diesen 5 Tagen haben wir gesehen, dass Kampanien ist nicht nur Abfall und Camorra ist, sondern kulinarisch, kulturell, landschaftlich und menschlich viel zu bieten hat.

 

clearGifCol2

Fair Kopieren! Urheberrechte achten

www.fair-kopieren.ch