Bildnerisches Gestalten

Maturaarbeit Bildnerisches Gestalten

Die Maturaarbeit im Fachbereich BG setzt sich wie folgt zusammen:

• Die Arbeit soll sich aus einem praktischen Teil:

(Malerei, Grafik, Bildhauerei, Architektur, 3-D-Darstellungen, Video, Computer,

Performance,...) und einem theoretischen Teil (wissenschaflich, schriftlich)

zusammensetzen. Umfang des schriftl. Teils: mind. 10 Seiten.

Des Weiteren muss ein künstlerisches Tagebuch geführt werden in dem der Prozess

festgehalten bzw. dokumentiert wird.

• Der Zeitaufwand für beide Teile muss dem für andere Fächer festgelegten Rahmen

entsprechen.

 

Spezielle Anforderungen


• Der bildnerisch-kreative Teil ist Grundlage für eine SLA im Fach BG. Dabei wird ein authentisch-kreativer Prozess erwartet: eigenständig, eigenhändig, eigenwillig und relevant


• Der theoretische Teil kann in Form einer schriftlichen Projektbegleitung stattfinden:

1. Projektentwurf (Beschreibung, Planung, Absicht)

2. Dokumentation (Protokoll,...)

3. Auswertung (Rückblick, Zusammenfassung)

 

• Es ist auch denkbar, den theoretischen Teil als wissenschaflichen Text zu verfassen (Untersuchungen, Beobachtungen)

• Das Erarbeitete soll gestalterische Fähigkeiten zum Ausdruck bringen: Layout, Illustration, Typografie, Mappe, Buchform, Objektanordnungen, Sequenzen, etc.

• Als Abschluss der Arbeit gibt es eine Präsentation, d.h. die Arbeit muss vermittelt werden im Sinne einer Ausstellung, Performance oder mit anderen künstlerischkreativen Mitteln. Es soll nicht eine rein verbale Präsentation sein.

 

Mögliche und unmögliche Themen

Folgende Themen eignen sich nicht aufgrund:

1. zu offen formuliert

2. rein geschichtlich

3. zu unüberschaubar

4. keine ersichtliche Möglichkeit, den authentischen und praktischen Teil zu erfüllen.

Beispiele die sich nicht anbieten:

Kunst im 16.Jhrdt, Der Comic, Liebesgeschichten im Film, Die Postmoderne,...

Geeigneter sind Themen wie
„ Formen der Selbstdarstellung einiger Künstler des 16. Jhrdts“:

Theoretischer Teil (T): informieren, forschen, vergleichen. 

Praktischer Teil (P): malerisch/zeichnerisch eine eigene Selbstdarstellung entwickeln.

„ F arbe in ungewöhnlichen Liebesfilmen der 80er Jahre“:

T: Vergleichende Filmgeschichte, Farbanalysen, Dokumentation.

P: Video, eigenes Drehbuch mit Skizzen, Standbilder zum Thema.

„ D ie 68er im belgischen Comic“:

T: Analysen, Bildsprache im Vergleich.

P: eigener Comic zum Thema Revolution.

„ U rsprünge und Hintergründe von Bauzitaten in der Postmoderne

T: Recherchen, Visitation und Dokumentation von Bauten zum Thema.

P: ein reales Gebäude fiktiv in einen postmodernen Bau umwandeln, dazu Pläne und Modelle erstellen.


Diese Vorschläge sind als Verständnisbeispiele zu sehen, möglich wären auch Beobachtungen von Objekten (Tiere, Pflanzen) oder Prozessen (Alterung, Hochwasser,...) über einen längeren Zeitraum und derern künstlerische Dokumentation.

 

Bewertung der Maturaarbeit

 

Im einzelnen werden die verschiedenen Teile der Arbeit wie folgt bewertet:

A. Bildnerisch-kreativer Teil: 40 Punkte (40%)

B. Schriftlicher Teil: 40 Punkte (40%)

C. Präsentation: 20 Punkte (20%)

Anmerkung zur Bewertungsskala:

Auf die Endbenotung bezogen gibt es ein System mit 100 Punkten (entspricht 100%)

Als Zwischenbeurteilung und Zulassung wird auf ein Maximum von 80 Pkt. (ohne die 20Pkt. der Präsentation) ein Minimum von 50 Pkt. verlangt damit die Arbeit akzeptiert werden kann.

Skala für die Enbenotung: bis 70 Punkte befriedigend

bis 80 Punkte gut

bis 90 Punkte sehr gut

bis 100 Punkte ausgezeichnet

 

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